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Geschrieben von: Stefan Sperfeld (MAZ)
TRIATHLON / Brandenburger Nachwuchs-Elite vorgestellt - Saisonauftakt am 20. Mai in GladbeckDas Gros der "DeutschlandCup-Teams" stellt auch in diesem Jahr das Zeppelinteam im OSC Potsdam. Landestrainer Ron Schmidt präsentierte seine Athleten gestern auf der Tri-Ranch in Neu Fahrland. Bei den 16 bis 19-jährigen Frauen setzt sich das "Team Brandenburg" je zur Hälfe aus drei Potsdamerinnen und drei Starterinnen vom TSV Cottbus zusammen, bei den Männern herrscht ein Verhältnis von sieben zu eins.
Die Bundesliga der A-Jugend und Junioren, die seit dem diesem Jahr "Deutschland-Cup" heißt, besteht aus vier Mannschaftswettkämpfen. Den Auftakt macht das Rennen am übernächsten Wochenende in Gladbeck. "Das wird eine echte Leistungsüberprüfung für die Athleten", sagte Landesstützpunkttrainer Tom Kosmehl, "denn wir starten dann bei dem ersten Triathlonwettkampf des Jahres." Die Saisonvorbereitung ist bislang sehr erfolgreich verlaufen. So konnte sich Franz Löschke (OSC Potsdam), der Vorjahressieger in der Einzelwertung der Nachwuchsbundesliga, bereits Ende März bei einem Duathlon in Saarbrücken für die Junioren-Europameisterschaften in Kopenhagen (1. Juli) qualifiziert. "Ich bin froh, dass ich das Ticket schon in der Tasche habe. Das gibt mir eine innere Ruhe und ich kann mich voll auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren", sagte der 18-jährige Sportschüler. Sein großes Ziel sei jedoch die Qualifikation für die Weltmeisterschaften Ende August in Hamburg. Nach einer schweren Trommelfellverletzung im Jahr 2000 hatte Löschke immer wieder Probleme mit Entzündungen in seinem linken Ohr und trägt daher seit neuestem spezielle Ohrstöpsel. "Er hat in den letzten Monaten keinerlei Probleme gehabt, konnte gut trainieren und hat zur Zeit eine Top-Form", schätzte Schmidt die WM-Chancen seines derzeit größtes Talents optimistisch ein. Darin bestehe auch das "Großkampfziel" des Landesverbandes, sagte Schmidt. "Wir wollen mit noch mehr brandenburgischen Athleten bei internationalen Großereignissen vertreten sein".
Bei den Frauen steht mit Sarah Zaborowski (TSV Cottbus) die Überfliegerin der abgelaufenen Saison allerdings schon mit dem Rücken zur Wand. Während der 18-Jährigen im Vorjahr bei ihrer ersten internationalen Teilnahme auf Anhieb der Sprung zur Weltmeisterschaft gelang, bleibt ihr in dieser Saison nur noch eine letzte Chance, sich für Kopenhagen zu qualifizieren. Beim zweiten Saisonrennen in Halle/Saale müsste sie zwingend unter die ersten Vier kommen. "Ein bisschen ängstlich bin ich schon", gestand die laufstarke Cottbuserin. "Es ist nur ein Tag, es ist ein Rennen. Da kann schnell etwas schief gehen."
Ihr Heimtrainer Jörg Piazena sieht der Herausforderung gelassener entgegen. "Sarah ist ein absoluter Wettkampftyp. Ich bin überzeugt, dass sie mit dem Druck wird umgehen können", sagte der Coach. Außerdem trainiere sie seit dem Verfehlen der Qualifikationsnorm in Saarbrücken noch härter. "Im Moment freue ich mich auf jede einzelne Einheit mit ihr. Sie ist noch motivierter. Manchmal ist ein Schuss vor den Bug eben doch ganz heilsam." MAZ
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Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
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Sportliche Geste Hörmän, Respekt!
Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support