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Geschrieben von: Stefan Sperfeld (MAZ)
Zeppeline wollen bei deutscher Meisterschaft am kommenden Samstag WM-Ticket lösen.Der Wechsel zwischen den einzelnen Sportarten gilt im Triathlon mittlerweile als "vierte Disziplin", die über so manche Platzierung entscheidet. Das Team Zeppelin im OSC Potsdam scheint das bereits vollkommen verinnerlicht zu haben, denn nach elftägigem Trainingslager in Lindow hätte der gestrige Zwischenstopp zu Hause kaum kürzer sein können. Räder reparieren und Wäsche waschen stand auf dem Programm der Triathleten, bevor sie schon heute Morgen wieder in Richtung München gestartet sind. In der bayerischen Landeshauptstadt werden am Samstag neben dem dritten Bundesligawettkampf auch die deutschen Meisterschaften ausgetragen.
"Dort haben wir die letzte Chance, ein WM-Ticket zu lösen", sagte Cheftrainer Ron Schmidt, für den damit das oberste Saisonziel auf dem Spiel steht. Bislang hat sich keiner seiner Schützlinge für einen der begehrten Startplätze bei den Weltmeisterschaften am 31. August in Hamburg qualifiziert. Erklärtes Saisonziel war die Teilnahme mindestens eines Sportlers. "Ich bin optimistisch, dass wir das noch schaffen", sagte Schmidt. "Alle sind fit und haben durch das auf die nationalen Titelkämpfe ausgerichtete Trainingslager eine Top-Form." Mit Nils Frommhold, Gregor Buchholz und Philip Krell zählt Schmidt gleich drei seiner Jungs zum engeren Favoritenkreis in der Altersklasse U23, die im Rennen der Elite über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen an den Start gehen wird. Hier hat die Deutsche Triathlon Union (DTU) noch ein Ticket zu vergeben, das voraussichtlich nur über den Titel zu holen sein wird. "Die Konkurrenz ist stark. Das wird eine ganz enge Angelegenheit", prognostizierte Schmidt.
Größere Chancen räumt er dem 17-jährigen Franz Löschke ein, der im Junioren-Rennen die halbe Distanz von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen in Angriff nehmen wird. "Es gibt vier ernst zu nehmende Konkurrenten für noch zwei offene WM-Plätze", erläuterte Schmidt. Das sollte für den frisch gebackenen Mannschafts-Europameister eine lösbare Aufgabe sein, hofft der Trainer.
Der 16-jährige Stefan Zachäus kann sich noch nicht für die WM qualifizieren, weil er dafür zu jung ist. Nichtsdestotrotz gehört er zu den heißesten Titelkandidaten der Zeppeline. "Mit ihm haben wir den stärksten Mann an der Startlinie der A-Jugend", sagte Schmidt über das Talent, das in der laufenden Saison bisher alle Deutschland-Cup-Rennen klar für sich entschieden hat.
Die Strecke mit Start und Ziel im ehemaligen Buga-Park von München komme ihnen entgegen, meinte Schmidt. Der zackige Schwimmkurs und die flache, kurvenreiche Radschleife erfordere viele kleine Antritte. Darauf seien seine Athleten gut vorbereitet, sagte Schmidt, der in Lindow unter anderem Schnelligkeitsausdauer trainieren ließ. Stefan Sperfeld (MAZ)
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Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
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Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support