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Geschrieben von: Peter Stein (MAZ)
"Ein sehr guter Tag für uns und eine erfreuliche Fortsetzung des Auftritts bei den deutschen Meisterschaften in München. Wir haben uns endgültig im Spitzenfeld der Deutschen Triathlon-Liga etabliert. Und wenn ich bedenke, dass wir dies mit eigenen jungen Leuten – mit durchschnittlich 19 Jahren hatten wir das mit Abstand jüngste Team am Start – vollbracht haben, so ist der Erfolg umso höher einzuschätzen. Mit ein bisschen Glück wäre fast noch mehr herausgesprungen."
So blieb es am Ende für das Zeppelin-Team des OSC Potsdam bei Rang sechs in der Gesamtwertung wie schon 2002. Doch es fehlten lediglich ein Punkt zu Platz fünf (Hannover) und zwei Punkte zu Rang vier (Lemgo). Deutscher Mannschaftsmeister wurde das Asics-Team Witten mit dem aus Potsdam stammenden Christian Prochnow vor dem Hansgrohe-Team Schwarzwald und dem TV Buschhütten.
Beim furiosen Finale am Sonnabend in Gelsenkirchen auf der Sprintdistanz mit 750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Lauf belegten die Potsdamer Rang vier hinter Schwarzwald, Witten und Buschhütten. In der Einzelwertung wurde Gregor Buchholz sogar Dritter, Franz Löschke Siebter und Nils Frommhold 20. Auch Philip Krell als 23. und Stefan Zachäus bei seinem Männerdebüt als 26. boten zum Abschluss noch einmal eine starke Vorstellung. "Vor allem für Gregor und Franz lässt das mit Blick auf die Weltmeisterschaft in zwei Wochen in Hamburg sehr hoffen", frohlockte Schmidt. Buchholz, der deutsche U 23-Meister, zeigte sich jedenfalls zufrieden: "Das bisherige Training im Kreis der Nationalmannschaft hat offenbar gut angeschlagen. Es lief viel besser als gedacht. Nun kann ich noch ein bisschen an der Form für die WM feilen, aber das Niveau ist schon da. Ich weiß, dass der Fahrplan stimmt."
Mit den Rängen elf (Gladbeck), acht (Schliersee), vier (München), neun (Kiel) und erneut vier (Gelsenkirchen) bewiesen die Zeppeline in der gesamten Bundesliga-Saison eine bemerkenswerte Konstanz. "Es wäre sicherlich in Gladbeck oder Kiel noch mehr drin gewesen, hätten wir dort in Bestbesetzung antreten können", schätzte Nils Frommhold ein. "Da fehlt uns noch die Breite, wenn ein Teil unseres Team wegen internationaler Aufgaben fehlt." Doch mit Benjamin Strauß und eben auch Zachäus würden sich bereits neue Talente für das nächste Jahr anbieten.
"Der Verein will jedenfalls alles unternehmen, um die Truppe beisammen zu halten. Vielleicht können wir dann im kommenden Jahr tatsächlich schon mal die großen Drei in der Liga ärgern", wagte Coach Schmidt einen optimistischen Blick voraus.
Da passte es ins Bild, dass gestern auch die 2. Mannschaft der Zeppeline in der Regionalliga Ost in Löderburg gewann und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machte. Peter Stein (MAZ)
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