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Geschrieben von: Peter Stein (MAZ)
Endlich haben wir einmal Glück mit dem Wetter, jubelte Mirek Zerbe, der Abteilungschef Triathlon beim OSC Potsdam. Statt eines gemütlichen Vorfrühlingsspaziergangs lud der Verein am Sonntag zum 6. UpAndDown in die Ravensberge.Dass das Zeppelin-Team indes keine Gastgeschenke verteilen würde, sondern zeigte wer Herr im Hause ist, deutete sich im Eliterennen bereits nach den ersten sechs Laufkilometern an. Christian Prochnow und Vorjahressieger Matthias Dietze bildeten das Führungsduo und wechselten gemeinsam auf die Radstrecke über 15 km. Dort allerdings überholte sie der Berliner Christian Hoffmann. Aber dann folgte noch der abschließende Lauf über 3 km. Hier spielte Prochnow seine Stärke voll aus und siegte am Ende in 1:11:02 Stunden überlegen vor seinem Teamkollegen Matthias Dietze (1:11:47) und Hoffmann (1:12:30).
Das war eine schöne Einheit, meinte Prochnow und wischte sich im Ziel den Schweiß von der Stirn. Das war zwar mein erster Start bei diesem Duathlon, aber es passte gut in mein Programm. Nachdem er sich im Trainingslager in Südafrika noch mit Verletzungen rumquälen musste, könne er seit drei Wochen wieder beschwerdefrei trainieren. Noch am Sonntag ließ der 25-Jährige dem Wettkampf mit Kompagnon Piefke Dietze einen lockeren 10-km-Lauf folgen. Denn den großen Traum Olympia hat Prochnow noch nicht aufgegeben. Am Mittwoch reist er ins nächste Trainingslager nach Mallorca. Mitte April steht in Spanien beim Europacup über die olympische Distanz im Triathlon bereits die entscheidende EM-Qualifikation an.
Der zwei Jahre ältere Dietze wollte nicht hadern, weil ihm die Titelverteidigung misslang. Gegen ,Paule zu verlieren, ist ja keine Schande. Dietze, der sich zum Physiotherapeuten ausbilden lässt, möchte das Zeppelin-Team in der Bundesliga bei zwei Wettkämpfen verstärken und setzt in diesem Jahr ganz auf die Langstrecke. Mitte Juli beim Ironman in Roth soll sein Saisonhöhepunkt liegen.
Feste Pläne für die bevorstehende Triathlon-Saison hat auch Marit Schützendübel längst geschmiedet. Die OSC-Athletin dominierte den mit vielen Wald-Hindernissen gespickten Duathlon bei den Frauen und gewann ganz überlegen in 1:30:36 Stunden. Für mich war es auch der erste Start in den Ravensbergen, aber es hat trotz der schweren Strecke Spaß gemacht. Neben den Auftritten in der 2. Bundesliga will die 38-Jährige an den Triathlon-Europameisterschaften im Mai in Lissabon in der Altersklasse 35 teilnehmen.
Bei den Jedermännern über 3-6-1-km siegten Leo Wurster (Rüdersdorf) und Sonja Bettge (Berlin). (Von Peter Stein)
Der Originalartikel, kann im Pressebereich eingesehen werden!
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Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
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Sportliche Geste Hörmän, Respekt!
Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support