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Geschrieben von: Peter Stein (MAZ)
Zeppelin-Team des OSC Potsdam beendet die Bundesliga-Saison auf Rang sechs
"Im ersten Moment habe ich mich geärgert, aber inzwischen kann ich mit der Silbermedaille gut leben", sagte Gregor Buchholz bei den deutschen Triathlon-Meisterschaften am Samstagabend in Gelsenkirchen. Nach der Sprintdistanz über 750 Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen kam er im von Weltmeister Daniel Unger (Bad Saulgau) angeführten Feld bei den Männern insgesamt auf Rang sechs noch knapp vor dem Potsdamer Olympia-Starter Christian Prochnow (7.). Das reichte für Buchholz wie schon bei der WM in Vancouver zu Platz zwei in der U 23. "Zwar konnte ich meinen Titel nicht verteidigen, aber ich kann unterm Strich zufrieden sein. Die lange Saison steckte eben doch in Armen und Beinen." Gold ging an Sebastian Rank (Witten). "Den habe ich nicht mehr ganz einholen können", erzählte Buchholz, der in Gelsenkirchen zunächst mit der zweiten Gruppe aus dem Wasser gestiegen war.
An der Spitze befanden sich mit Nils Frommhold, Philip Krell, Stefan Höhlbaum und Stefan Zachäus gleich vier seiner Zeppelin-Teamkollegen. Die Mannen vom OSC hatten sich schließlich für den vierten und letzten Wetkampf in der Deutschen Triathlon-Liga (DTL) eine Menge vorgenommen. "Der Endspurt brachte allerdings nicht mehr den großen Sprung nach vorn in der Gesamtwertung", bedauerte Trainer Ron Schmidt. Während sich das Hansgrohe-Team Schwarzwald die Bundesliga-Meisterschaft sicherte, wurden die Potsdamer nach Tagesrang vier Gesamtsechster. "Damit haben wir die angestrebte Top-Fünf-Platzierung knapp verpasst", meinte Buchholz, dessen junge Potsdamer Mitstreiter in der U 23-Meisterschaftswertung ebenfalls weit vorn landeten. Frommhold wurde Dritter, Franz Löschke Fünfter und Krell Achter. "Damit bin ich sehr zufrieden", resümierte Schmidt.
Erneut Pech hatte Alena Stawczynski. Nachdem sie bereits bei den Junioren-Meisterschaften wegen eines Radschadens (Platten) um ihre Medaillenchance gebracht wurde, fielen diesmal gar die Speichen aus ihrem Laufrad. Dabei war die Potsdamerin mit der ersten Gruppe im Gefolge der späteren Meisterin Anja Dittmer (Neubrandenburg) aus dem Wasser gekommen und lag bis zum Schaden auch auf der Radstrecke aussichtsreich im Rennen. Doch sie kämpfte nach dem Radwechsel weiter und belegte am Ende Platz 21 bei den Frauen sowie Platz elf in der U23.
In der gleichzeitig ausgetragenen 2. Liga kamen die Potsdamer Frauen auf Platz vier und behaupten diesen auch in der Gesamtwertung. Die zweite Mannschaft der OSC-Männer wurde in der 2. Liga Tagesdritter und schob sich auf Gesamtplatz fünf vor. In der 2. Liga stehen noch weitere Wettkämpfe an, während Buchholz und Co. am nächsten Sonnabend mit einem dreiwöchigen Trainingslager in Österreich die Vorbereitung auf Europa- und Weltcupstarts im September beginnen.
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Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
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Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support