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Geschrieben von: F.D. (MAZ)
Kilian Fladung war beim 18. Caputher Seenlauf der Schnellste auf der Fünf-Kilometer-Distanz
Trotz Parkplatzproblemen bei der Anreise war die Stimmung bei drei Grad unter Null keineswegs eisig. Für einen furiosen Saisonauftakt beim 18. Caputher Seenlauf sorgten die von Trainer Ron Schmidt betreuten Triathleten des Zeppelin-Teams des OSC Potsdam. Beim Auftaktrennen zum Sparkassencup über 5 km liefen gleich sechs Mehrkämpfer unter die besten Acht.
Schnellster war dabei Kilian Fladung in 17:42 min. Der 18-Jährige kam vor gut zwei Jahren als guter Schwimmer aus Braunschweig nach Potsdam und bewies nun seine Stärke auch auf der Laufstrecke. „Es war ein schwerer Kurs durch den Tiefschnee, der immer mehr zu Matsch wurde. Ich möchte in meinem letzten Juniorenjahr die Teilnahme an der Europameisterschaft in Irland schaffen“, steckte er sein Saisonziel ab. Hinter ihm kamen sein Teamkamerad Axel Zielke (18:09) und Philipp Herrmann vom Long-Distance-Team Potsdam (18:24) auf die Medaillenränge.
Mit großem Vorsprung gewann bei den Damen Juliane Straub in 19:53 den Pokal der MBS. Als Siegerin des Silves-terlaufs noch für Ansbach startend, trug Straub nun das Trikot des Potsdamer Laufclubs. Ihr folgten mit Svenja Hörnlein (21:05) und Rabea Ludwig (21:24) zwei noch in der Jugend startberechtigte Athletinnen der „Zeppeline“.
Gleich zweimal um den Caputher See führte der 10-km-Wettbewerb, den Hagen Brosius gewann. Der 21-Jährige, direkt aus London von der Silvesterfeier angereist, benötigte 34:38 min und verwies Maximilian Molka vom Zeppelin-Team (35:22) und Stefan Hubert aus Sömmerda (36:04) auf die Plätze. Brosius war in Caputh auch unter einem neuen Vereinsnamen in den Startlisten zu finden. „Seit zwei Tagen starte ich für den SCC Berlin. Es war für mich eine rein sportliche Entscheidung, denn beim SCC kann ich unter anderem in einer starken 10-km-Staffel um Medaillen bei den deutschen Meisterschaften laufen.“ Der Potsdamer wird weiter am Stützpunkt im Luftschiffhafen von Ex-Europameister Olaf Beyer betreut und möchte beim Halbmarathon in Berlin mit 1:05 Stunden die B-Kadernorm des DLV knacken.
Die besten Damen auf der Langstrecke waren Sylvia Gehrke (51:33/PLC) vor Maria Petersen (Motor Babelsberg/51:39) und Ulrike Stiller (LWV Potsdam/51:44). Leon Schaffran (Stahnsdorf/10:17) und Franziska Bernhard (Zeppelin-Team/12:00) siegten im Schnupperlauf über 2 km.
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