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Von Sydney über Seoul, Madrid, Hamburg, London und Kitzbühl findet die Weltmeisterschafts-Serie im Triathlon nun am Wochenende in Budapest ihr großes Finale. Mit dabei sind auch Franz Löschke, Gregor Buchholz und Christian Prochnow vom Zeppelin-Team des OSC Potsdam.
Franz Löschke als amtierender U 23- Weltmeister möchte auf der Olympischen Distanz über 1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen den im vergangenen Jahr erkämpften WM-Titel möglichst verteidigen. Anders als in der Eliteklasse entscheidet in der U23 allein das Rennen in Budapest über den Titel. „Der Erste, der am Samstag die Ziellinie überquert ist auch Weltmeister“, erklärt Löschkes Potsdamer Trainer Ron Schmidt. „Den Titel zu verteidigen ist nicht einfach. Wir wollen auf jeden Fall eine Medaille“, sagt Schmidt. „Wenn es die Goldene ist, würden wir sie auch nicht verschenken.“ Der 21-jährige Löschke ist jedenfalls „top vorbereitet und sehr fokussiert“, so der Trainer.
In der Eliteklasse ergibt sich der Weltmeister aus den Platzierungen der WM-Serie. Beim „Grand Final“ in Budapest wird die gesamte Weltelite an den Start gehen, weil es die doppelte Punktzahl gibt. Christian Prochnow (derzeit Platz 50) und Gregor Buchholz (Rang 63) haben zwar mit dem Ausgang ganz vorne nichts zu tun, wollen aber dennoch wichtige Punkte sammeln, um ihre Position in der Weltrangliste zu verbessern. „Für Prochnow gilt es eine schwere Saison erfolgreich abzuschließen“, sagt Schmidt, der beim Finale vor Ort sein wird. „Wir hoffen, dass er auf den Plätzen fünf bis 15 landen wird.“ Prochnow sieht es selber genauso. „Die bisherigen WM-Rennen liefen nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Ich habe zwar so viel trainiert wie noch nie, aber mein erstes Höhentrainingslager in den französischen Alpen war mir nicht gut bekommen. So blieben die gewünschten Platzierungen aus“, erzählte der Olympia-15. von Peking, der beim vergangenen Wettkampf in Kitzbühl lange auf Platz eins lag und am Ende aufgrund von Magenproblemen noch auf den 21. Rang abrutschte. „Deshalb will ich jetzt mit einer Top-15- Platzierung oder mehr – auch mit Blick auf Olympia 2012 – ein Ausrufezeichen setzen. Ich fühle mich gut vorbereitet.“
Der 23-jährige Gregor Buchholz feierte Ende August im niederländischen Almere mit dem Gewinn des Europacups seinen bisher größten Erfolg der Karriere. „Er ist ein schwacher Schwimmer, doch bei den vergangenen Wettkämpfen hat das Umfeld gestimmt“, erklärt Schmidt. „Das könnte in Ungarn nicht so sein, aber er ist top drauf.“ L. M./M. M.
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