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Geschrieben von: Jakob Herold
Trainingsreize in den Bergen des Bayrischen Waldes
Zum 2.Trainingslager in der Saisonvorbereitung auf das Wettkampfjahr 2008 fanden sich 13 Athleten, eine tapfere Athletin und den Trainer Ron Schmidt morgens um 5 Uhr zur gemeinsam Anreise nach Bodenmais. Das frühe Aufstehen sollte unser ständiger Begleiter auf dieser Fahrt sein. Schon bald wurde die Ansage Frühstück um 6:30 mit dem freudigen endlich ausschlafen begrüßt. Das morgendliche Erwärmen vor dem Schwimmen wurde so zum Wettkampf um die größten Augenringe.
Nicht nur das Schwimmbecken mit Wassertemperaturen nahe dem Siedepunkt, sondern auch die ungewohnte Bewegungsform Langlauf führte zu ganz neuen Reizen. Diese äußerten sich abends bei dem immer gleichen Bild, wie sich die Köpfe konsequent Richtung Tischplatte bewegten. Bereits nach dem ersten Tage stellt sich raus, dass die angestrebten Saisonziele ein Höchstmaß an Leistungsbereitschaft und Konzentration erforderten. Auch wenn das Leben eines Leistungssportlers einige Vorzüge hat, weiß man nach 5-6 Stunden Ski-Trainingslager, dass es leichtere Zeitvertreibe gäbe. Trotzdem weiß jeder der diesen Sport betreibt, dass es kein schöneres Gefühl gibt, als abends zu wissen Heute habe ich was geschafft.
Neben viel Training hatten wir natürlich auch mal die Zeit die Füße hoch zunehmen bzw. die freie Zeit zu nutzen um eine gemeinsame Rodeltour zu unternehmen. Leider hat der kollektive Ehrgeiz dazu geführt, dass wir ein Opfer zu beklagen hatten. Stephan Zächaus (aka Cesar) durfte gleich zu Beginn die unsanfte Bekanntschaft mit einer Eisbande machen. Trotz Wunden im Gesicht hielt Cesar auch die folgenden intensiven Einheiten durch. Nicht nur Cesar war bei diesem Lager vom Pech verfolgt, auch Neuzugang Stephan Krämer musste nach 6 Tagen Training krankheitsbedingt das Handtuch werfen. An dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung.

Der Zusammenhalt in der Gruppe soll nun noch mal in den Vordergrund gerückt werden. Ohne das gegenseitige Anfeuern untereinander und die morgendliche Appelle von unserem Trainer wäre die eine oder andere Schwimmeinheit nur Bauchwaschen(Zitat: Ron Schmidt) geworden. Die angesprochene Dynamik hat aber auch ihre Tücken, wenn wieder so manche Einheit zu einem Ausscheidungsrennen wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir als Zeppelin-Team optimistisch in die Zukunft sehen können, nicht nur weil die Leistung stimmt, sondern weil wir auch immer noch Spaß am Sport haben.
Jay
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glückwunsch franzi, wir sind stolz auf dich!
Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
Daumen hoch
Sportliche Geste Hörmän, Respekt!
Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support