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Geschrieben von: Marco Altmann
Am Samstag war es wieder soweit. Potsdam durfte Stärke zeigen vor heimischer Kulisse.
45 Athleten/innen aus dem Jugend- und Juniorenbereich waren auf Einladung des Nachwuchs-Bundestrainers Roland Knoll nach Potsdam beordert, um sich miteinander zu messen. Nur die Besten Triathleten, sollten bei Einhaltung der Pflichtzeiten im Schwimmen und Laufen ein Startplatz für die Endqualifikationsrunde in Saarbrücken erhalten. Am dortigen Bundesstützpunkt der Triathlon-Nationalmannschaft erfolgt im April dann im Rahmen eines Sprintdistanz-Triathlons die endgültige Auswahl für die begehrten Tickets der Junioren-Europameisterschaft im Mai in Lissabon.
Bereits bei dem morgentlichen 800m Schwimmtest setzten die Potsdamer Zeppeline ein erwartet starkes Zeichen im nationalen Konkurrentenfeld und blieben alle samt unter 9:40 Minuten bzw. unter 10:20,0 Minuten (Frauen). Alena Stawczynski signalisierte nach dem Schwimmstart gegenüber Potsdam TV sichtliche Zufriedenheit über ihrer eigenen Schwimmstärke und der Ihrer Trainingspartner.
Erwartungsvoll startete das Frauenrennen über den 5000m-Test bei stürmischen Witterungsbedingungen. Mit guter Wettkampfeinstellung konnte Alena Stawczynski als einzige Potsdamerin im Feld der Frauen das Renngeschehen bis Kilometer 2,5 mitbestimmen, verpasste aber leider knapp die Qualifikationszeit von 18:30,0 Minuten.
Umso überlegener zeigten sich die Potsdamer Junioren allen voran mit sagenhaften 7-Meilen-Stiefeln Franz Löschke in einer unglaublichen Laufstärke. Er dominierte von Anfang an das gesamte Rennen und flog förmlich in einer Bestzeit von 14:58 min über die Ziellinie. Das wäre auch für mich heute unter diesen Bedingungen schwer geworden resümierte der mit vielen Zeppelinen zum Anfeuern gekommene aktuelle U23-Weltmeister Gregor Buchholz respektvoll.

Stefan Cesar Zachäus tat es Franz nach und kämpfte sich an die Spitze der Verfolgergruppe, um in beachtlichen 15:48 Zweiter zu werden. Dicht gefolgt von Steven Jentsch (5.) und Maximilian Molle Molka (6.) flogen zwei weitere Zeppeline in einer Top Zeit von 16:03 über die Ziellinie und blieben unter der geforderten Norm von 16:10,0 Minuten. Steven Jentsch wurde somit Bester Triathlet Deutschlands im Jugend A Bereich. Besonders hart war das Rennen für den Potsdamer Kai Brücher, der sehr hart für eine schnelle 17:04 Minuten gekämpft hatte, jedoch die Norm leider verpasste.
Mit der Verlesung der Nominierten durch Bundestrainer Roland Knoll zeigte sich auch Trainer Ron Schmidt zufrieden, der lediglich die fehlende weibliche Potsdamer-Präsenz in Lissabon bedauerte. Mit 4 EM-Nominierungen für Franz, Stefan, Steven und Maximilian ist Potsdam wieder auf dem Weg den Löwenanteil für die EM im Mai zu stellen. In den vergangenen Jahren waren immer 3 Zeppeline im Nationaltrikot für Deutschland bei der EM am Start.
Bericht und Bilder: Marco Altmann
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Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
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Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support