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Geschrieben von: Maximilian Schmidt
Komplett für die kurze Distanz über 7,4km hatten sich am Sonntag, dem 8. November, die drei Zeppeline Enrique del Rio, Swiad Worms und Maximilian Schmidt entschieden. Sie starteten beim 6. Teltowkanalhalbmarathon, bei dem auch ein 13,6km und eben jener 7,4km-Lauf angeboten wurde.
Bei trockenem Wetter, aber sich hartnäckig bis zum Mittag haltenden Wolken- und Nebelfeldern gingen neben den drei Potsdamern noch 130 andere Läufer an den Start.
Die Strecke, die sich beim Warmlaufen mit Stein- und Wurzelabschnitten und einem kurzen Treppenaufstieg als unerwartet crossig erwiesen hatte, führte zunächst 3km auf der Brandenburger Seite des Teltowkanals entlang, bevor es über eine Brücke auf die Berliner Seite ging, wo es die gleiche Distanz wieder zurück zum Start-Ziel Bereich zu absolvieren galt. Dort angekommen, musste noch eine ca. 1,4km lange Schlussrunde durch die Teltower Altstadt durchlaufen werden, ehe man schließlich den Zielbogen erreichte.
Der Gastzeppelin Enrique del Rio aus Spanien und Swiad Worms, der zur Zeit noch sein Probetraining im Verein bestreitet, hatten beide das gleiche Ziel: Ein Tempo anzuschlagen, welches möglichst nah an die 4-Minuten-Marke pro Kilometer herankommt. So ergab es sich auch, dass die beiden Golmer Studenten fast das ganze Rennen lang zusammen liefen, ehe Swiad nach ungefähr 6,5 km das Tempo verschärfte. Enrique, der vor wenigen Jahren die olympische Distanz im Triathlon noch deutlich unter zwei Stunden zurücklegte, ließ es in letzter Zeit etwas ruhiger angehen und musste Swiad ziehen lassen. Dieser lief nach 30:12min als Neunter der Gesamtwertung ins Ziel ein, während Enrique nach 30:38min Elfter wurde, womit beide ihr Ziel erreicht hatten.
Maximilian Schmidt hingegen musste kurz nach dem Start zusehen, wie eine dreiköpfige Spitzengruppe dem Feld enteilte und Hoffnungen auf einen Podestplatz schwinden ließ. Die Ruhe bewahrend, lief er jedoch geduldig sein Tempo weiter und verzichtete auf einen Alles-oder-Nichts Zwischenspurt. Nach zwei Kilometern verlor dann einer der drei Athleten der Spitzengruppe den Anschluss. Von da an arbeitete sich Max Schritt für Schritt an den Dritten heran, ehe er ihn nach 5 Kilometern überholte. Schließlich lief er als Gesamtdrittplatzierter nach 27:56min ins Ziel ein.
Drei Zeppelin-Sportler unter den ersten 11 zu finden, bedeutet für uns einen gelungenen Wettkampf. Aber der Hauptbeweggrund war ja doch eher, in diesen recht tristen Saisonabschnitt ein wenig Auflockerung zu bringen. Gleichgesinnte Zeppeline sind auch bei zukünftigen Veranstaltungen herzlich willkommen!
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Hey ihr Zeppelin-Checker!!! Es freut mich sehr zu sehen, daß ihr da unten neben ...