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[25.07.2010] Nichts für Süßwasser-Fische

Beim 3. Internationalen Leuchtturm-Schwimmen in Wilhelmshafen wagten sich heute ca. 50 Schwimmerinnen und Schwimmer auf die durch die Gezeiten-Strömung bestimmte, gut 6,5Km lange Schwimm-Strecke. Darunter auch Grit Freiwald und der Zeppeline Michael Keusch.

Zum Start am Leuchtturm Arngast wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer noch ganz komfortabel durch die „MS Harle-Kurier“ raus geschippert. Von dort hieß es dann passender Weise per Nebelhorn, Startfrei für den wegen der tückischen Gezeiten-Strömung in einer Art V-Form geschwommenen Schwimm-Kurs zurück zum Südstrand von Wilhelmshafen.
Das Starterfeld zog sich rasch in die Länge und Grit und Micha verloren sich erst einmal aus den Augen.

Es gelang nur den ganz schnellen Schwimmern noch während der Flut bis zum Scheitelpunkt des Schwimmkurses zu gelangen um von dort mit dem nun ablaufenden Wasser in Rekordzeit, punktgenau beim Ziel am Südstrand anzulanden. Für alle nachfolgenden Schwimmer hieß es gegen die nun gegen sie wirkende Strömung anzukämpfen. Dabei kamen nicht wenige etliche Meter vom Ziel entfernt an und mussten unfreiwillig einen „Swim&Run“ absolvieren. Gestoppt wurde die Zeit erst wenn der Schwimmer im Zielkorridor eingetroffen war.
Unter diesen Bedingungen gelang es dem schnellsten Schimmer die Strecke in gut 1 Stunde und 22 Minuten zurück zulegen und den mit ebenso großem Beifall empfangenen letzten Schwimmerinnen und Schwimmern in über 3 Stunden. Grit und Micha brauchten gut 2 Stunden und 1 Minute. Sie hatten sich 800 Meter vor dem Ziel wieder gefunden kurz geklönt wie man im Norden sagt und beschlossen den Rest der Strecke gemeinsam zu bestreiten. Michas spontane Äußerung kurz nach dem Ziel war. „Das schlimmste ist das viele Salzwasser, ich hätte kotzen können. Das ist echt nichts für Süßwasser-Fische.“

Für alle die dem Salz in der Suppe dennoch etwas abgewinnen können sei dieser sehr liebevoll organisierte Wettstreit ans Herz gelegt.

Grits Erfahrungsbericht von diesem salzigen Erlebniss könnt ihr auf www.gritfreiwald.de nachlesen. Einen Artikel der Wilhalmshavener Zeitung gibt es auch.

 

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