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Geschrieben von: Michael Keusch
Zeppelin Marco Altmann startet am Sonntag beim Ironmann Asien in Korea.
„Was tut man nicht alles für einen Traum.“ sagt Marco Altmann, wenn ihn Freunde in den letzten Wochen auf den wie er selbst einräumt „verrücktesten Wettkampf“ seiner bisherigen Triathlon Karriere ansprachen. Um die vor nicht einmal acht Wochen in der Schweiz verpasste Qualifikation für den Ironman auf Hawaii doch noch zu erreichen, hatte sich Altmann entschieden, beim Ironman auf der koreanischen Insel Jeju an den Start zu gehen. Lediglich zwei der begehrten Tickets für Hawaii stehen dort in seiner Altersklasse der 25 bis 29 jährigen aus und neben dem Potsdamer Studenten bewerben sich 42 weitere Sportler um diese zwei Tickets. „Es wird eine harte Aufgabe mit hohem Risiko. Aber solche Situationen bieten auch immer hohe Chancen.“ weiß Altmann selbst, der sich nach dem Wettkampf in Zürich noch einmal akribisch auf das Unternehmen Korea vorbereitet hat. So fuhr er noch einmal nach Saarbrücken und trainierte dort mit dem früheren Potsdamer Paule Prochnow am Bundesleistungsstützpunkt Triathlon und nutzte die Möglichkeit im „Relaxx-Center“ im Artspeicher noch ein wenig an seiner Fitness zu feilen. Nicht zuletzt galt es, die Finanzen für den Korea Trip zu sammeln. Ohne die Unterstützung seiner Familie, die ihm die 1.500 Euro Reisekosten vorgeschossen hat, wäre der Traum bereist hier vorbei gewesen. „Rational gesehen ist das sehr verrückt für einen Wettkampf, so viel zu bezahlen. Aber ich habe mir ein Ziel gesetzt und ich will nichts unversucht lassen, es zu erreichen.“ erklärt Altmann seine Motivation. Noch immer hofft er jedoch Sponsoren zu finden, die ihm etwas unter die Arme greifen.
Am 22. August dann machte sich „Alti“, wie er in seinem Heimatverein genannt wird, auf die zweiundzwanzigstündige Reise ins koreanische Jeju. Am kommenden Sonntag wird es dann ernst. Auf das Schwimmen im ostchinesischen Meer freut sich der frühere Schwimmer Altmann schon. Und auch die relativ flache Radstrecke dürfte ihm liegen, obwohl am Ende ein 10 km steiler Anstieg auf die Athleten wartet. Vor dem Laufen zeigt Altmann jedoch Respekt. Vor allem die deutlich höhere Luftfeuchte und die läuferisch starke asiatische Konkurrenz werden den abschließenden Marathon zu einer Herausforderung machen. Aber danach wird Marco Altmann wissen, ob er sich seinen Traum erfüllt hat. Einmal in Hawaii an den Start gehen…
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glückwunsch franzi, wir sind stolz auf dich!
Schöner Artikel Berti. Klasse Leistung von euch allen. Toll!!!
Daumen hoch
Sportliche Geste Hörmän, Respekt!
Super Veranstaltung - Super Abend - nächstes Jahr wieder
großer Dank an Martin...für den Support