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Aktuelles - Zeppelin Team

[03.09.2006] Schützlinge der Stützpunkttrainer mit starkem Auftritt beim BerlinMan

Bei der wichtigsten Berliner Triathlonveranstaltung, dem BerlinMan, waren die durch die Trainer des LSP Ron Schmidt und Steffen Doernbrack betreuten Sportler wieder ganz vorn mit dabei und stellten auch bei diesem schon spät in der Saison liegenden Wettkampf ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Nachdem bereits um acht Uhr Matthias „Piefke“ Dietze (Schmidt, Zeppelin-Team) und Julia Nieke (Doernbrack, SV Chemie-Adlershof) in die abgekühlten Wellen des Wannsees gesprungen waren, hatten die Athleten der Sprintstrecke noch fast anderthalb Stunden Zeit bis zu ihrem Start. Zu diesem Zeitpunkt war Matthias bereits aus dem Wasser und mit dem schnellsten Radsplit an die Spitze gestürmt. Auch wenn er offensichtlich etwas Mühe hatte, sich den Weg durch überrundete Fahrer und Starter beim Sprinttriathlon zu bahnen, konnte er dem Führungsmotorrad gehörig Druck machen und ging mit einem Vorsprung von 2:40 auf die 20,9km-Laufstrecke. Diesen Vorsprung konnte er bis in die dritte Runde verteidigen. Dann setzte ihm allerdings der Verlust des Frühstücks auf der Schwimmstrecke zu, und der Abstand verringerte sich zunehmend auf den heranstürmenden Altmeister Claus-Henning Schulke aus Berlin. Dieser passierte ihn schließlich in der letzten Runde, so daß „Piefke“ seine angesagten Siegambitionen dieses Mal noch nicht in die Tat umsetzen konnte und mit einem Rückstand von 35 Sekunden und einem Vorsprung von fast zehn Minuten auf den Dritten auf das Podium kam. Bei den Damen musste Julia Nieke ihre Führungsposition recht bald an die sich für Hawaii vorbereitende Iris Tiedeken abgeben und lieferte sich, wie schon auf der Schwimmstrecke, bis ins Ziel einen packenden Zweikampf mit der ehemaligen Kaderathletin Katja Wollschläger, die das bessere Ende für sich erkämpfen konnte und für Julia der dritte Platz auf dem Podium blieb.
Aus Sicht der Zeppeline sei hier noch auf Jan Hoffmann hingewiesen, der sich nach einer sehr guten Schwimmleistung einen 20. Gesamtplatz sichern konnte.
Während die Mittelstreckler das Startgeld voll auskosteten und rund vier Stunden auf der Strecke blieben, waren die Sprinter etwas schneller unterwegs. Star des Aufgebots war sicherlich der Potsdamer Christian „Paule“ Prochnow, der seit vergangenem November am Bundesleistungsstützpunkt in Saarbrücken trainiert und mit den Wittenern in der Bundesliga startet. Zu seinen Herausforderern gehörten die Stützpunkt-Sportler Nils Frommhold, Steven Jentsch, Kai Brücher, Lisa Ziehm (alle Zeppelin-Team) und Domenique Bogs (MSV Tripoint Frankfurt/O.). Währen die meisten der Herausforderer, einschließlich der anderen Starter, „Paule“ schon beim Start ziehen lassen mussten, bissen sich Steven bis zur ersten Boje und Nils bis auf die Zielgrade am Favoriten fest. Letzten Endes konnte „Paule“ seine Routine wieder ausspielen und den Angriff der jungen Wilden (noch) abwehren. Mit einem Vorsprung von fast sechs Minuten sicherten sich somit „Paule“ und Nils die beiden ersten Treppchen auf dem Podium. Während es nach dem Radfahren so aussah, als könnten eventuell noch weitere Sportler in das Geschehen eingreifen, sicherten sich Domenique Bogs und Steven Jentsch mit einer soliden Laufleistung die Plätze Drei und Vier. Lediglich Kai musste auf Grund von Problemen auf der Laufstrecke passen und einige Athleten passieren lassen.
Nachdem Lisa Ziehm als erste Frau auf das Rad gestiegen war, musste sie doch der ungewohnt langen Strecke Tribut zollen und noch eine ältere Athletin den Vortritt lassen. Mit ihrem gewohnt kämpferischen Lauf und der zweitbesten Laufzeit bei den Damen über die 5180m, konnte sie sich Platz Zwei in der Gesamtwertung sichern.
Besonders hervorzuheben sei hier, das Lisa Ziehm und Steven Jentsch Dank Sondererlaubnis ihre ersten Wettbewerbe auf der Sprintdistanz absolvierten, die ab dem kommenden Wettkampfjahr ihre reguläre Wettkampfdistanz sein wird. Das sie als jüngste Starter in diesem Feld die Plätze Zwei und Vier belegen konnten und auch die souveräne Art, wie sie das erreichten, verstärkt die Hoffnung, dass sich auch zukünftig die Trainer des LSP Potsdam über die Erfolge ihre Schützlinge freuen können. In zwei Wochen werden die Sportler des Stützpunktes in dieser Saison letztmalig im Triathlon ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und beim Potsdamer City-Sprint oder beim Europa-Cup in Polen an den Start gehen…die ersten Herausforderungen wurden bereits wieder ausgesprochen.

Die Ergebnisse sind unter www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=1084 und www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=1085 abrufbar.

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