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Willkommen auf den Internetseiten des Zeppelin Team OSC Potsdam e.V.

Brandenburgs größtem und erfolgreichsten Triathlon-Verein. Auf den folgenden Seiten findest du alle Informationen über Geschichte, Partner, Erfolge und die Arbeit im Potsdamer Triathlon-Verein. Für Interessenten und Pressevertreter sind alle wichtigen Informationen über den Potsdamer Triathlon-Verein und seiner Athleten und für Neueinsteiger alle Trainingszeiten und Ansprechpartner übersichtlich aufgeführt. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch das Zeppelin Team OSC Potsdam e.V.

Aktuelle Nachrichten aus der Potsdamer Triathlon-Szene

Endlich Sonntag der 10. September und ich starte als eingefleischter Crosstriathlet
zu meinem ersten Straßentriathlon in Erkner.
 
Das Anmelden und das Check-In Prozedere sind in etwa gleich, anders ist,
dass ich beim Radfahren unbedingt darauf achten muss mindestens 12 Meter
Abstand zu meinem Vordermann einzuhalten, um nicht im sogenannten
Windschatten zu fahren.
Blöd denke ich. Wo bleibt denn da der direkte Kampf Mann gegen Mann
und Rad gegen Rad, den ich beim Crossradfahren so liebe. 
Doch ich merkte recht schnell,  es hat auch was Angenehmes,  so Rad zu fahren.
Doch dazu später.
Erstmal hieß es die 1,5 km Schwimmen im See zu absolvieren. Los ging es.
Huch,  war das Wasser mit 17 Grad kalt. Ein Glück, dass ich den Neo anhabe,
denke ich so bei mir, als ich spüre wie die Wasserpflanzen nach mir greifen.
Schnell raus hier und in die Wechselzone auf mein geborgtes Rennrad umsteigen.
Hui, saust mann damit schnell los. Einmal ordentlich in die Pedalen getreten und
schon ist man mit diesem Teil 35 - 40 Stundenkilometer schnell.
Am Anfang ging es durch die Stadt Erkner. Die Menschen am Rand der abgesperrten
Straßen, klatschen und rufen einem zu. Mensch ist das schön, denke ich und
gleichzeitig motivierend. Einfach ein schönes Gefühl. Keiner drängelt beim
Radfahren, du hast genügend Abstand zum anderen Fahrer.
Irgendwie kommt es mir vor, als ob das Radfahren entspannter ist und
ich fange an die Kilometer auf dem Rad zu genießen. Ich kann es kaum glauben.
Ehe ich mich versehe, sind die 40 km geschafft .
Ich schaue kurz auf die Uhr und sehe eine Zeit von einer Stunde und 11 Minuten.
Wow, ich bin fast sprachlos über diese Zeit, denn im Crosstriathlon benötige ich
für die selbe Entfernung mindestens die doppelte Zeit.
So kann es weitergehen, denke ich, als ich in der Wechselzone in meine Laufschuhe schlüpfe.
Getragen von den Anfeuerungsrufen der vielen Zuschauer am Straßenrand
ging es am Anfang wieder durch die Stadt Erkner.
Schneller als gewohnt finde ich meinen Laufrhythmus und fange schon wieder an,
mich über mich selbst zu wundern. Das Laufen auf der fast ebenen Straße fällt mir
leichter und ist flüssiger als im Gelände. Hier muss ich mich nicht ständig auf neue
Laufuntergründe und wechselnde Geländereliefs einstellen. Eine völlig neues Gefühl  
und so schaffe ich die Laufrunde in einer für mich ungewohnt  schnellen Zeit.
Der Zieleinlauf ist erhebend und schön. Ich bin glücklich und ein wenig geschafft,
aber um eine schöne Erfahrung reicher.
Auch ein Straßentriathlon macht Spaß und ist für einen Crosstriathleten wie mich
eine prima Abwechslung.
Man entdeckt ganz neue Reaktionen seines Körpers und setzt dabei neue Wettkampfreize.
Eine gänzlich neue Erfahrung, die ich jedem Crosstriathleten nur empfehlen kann.
 
Und nächstes Jahr 2018 wieder? Mal sehen........
 
Liebe und sportliche Grüße von Thomas